10 Tipps: Wie du am besten Schluss machst!

Man könnte heutzutage meinen, dass Schluss machen wirklich einfach ist. Aus den Zeiten, in denen man es per SMS verkündet hat, ist inzwischen eine fünfminütige Sprachnachricht bei WhatsApp geworden. Aber ist das fair gegenüber dem (ehemaligen) Partner? Würdest du gerne so abgespeist werden? Vermutlich nicht. Daher zeigen wir euch im Folgendem zehn goldene Tipps, Tricks und Regeln auf, um das Schluss machen richtig durchzuziehen.

1. Die richtige Zeit und auch der richtige Ort

Wie ihr euch vermutlich schon denken könnt: die richtige Zeit und den richtigen Ort gibt es so niemals. Aber zumindest grob kann man dies abschätzen.

Der Gedanke vom Schluss machen schwirrt schon lange in deinem Kopf umher, du weißt aber nicht, wann du es durchziehen sollst? Ein bevorstehendes Ereignis, zum Beispiel ein Geburtstag, oder ein gemeinsamer Urlaub steht noch bevor? Es ist verständlich, dass man solche Dinge erst abwarten möchte, um nicht noch mehr Chaos anzurichten. Aber trotzdem solltest du auch an dich selbst denken und dir eingestehen, dass du das Schluss machen nur hinauszögerst und wahrscheinlich noch unglücklicher wirst.

Auch das „Wo?“ spielt eine entscheidende Rolle. Du möchtest es vielleicht nicht bei dir oder dem Partner zuhause durchziehen, weil es dann zu schlechten Erinnerungen kommen kann. Aber auch ein neutraler Ort, wie zum Beispiel ein Café, ist nicht die beste Alternative. Hier können Emotionen nicht vollkommen freigelassen werden, da man vielleicht gehemmt ist. Trotzdem ist dies die beste Idee, falls du mit einer schlechten oder schlimmen Reaktion rechnest – in solchen Extremfällen könntest du andere Personen zur Not um Hilfe rufen.
Generell gilt aber: Zuhause ist es ruhiger und die Trennung kann eher in Ruhe besprochen werden.

2. Das Durchziehen ist das Schwerste

Denke lange darüber nach, ob die Beziehung noch zu retten ist. Über Probleme kann man oft reden und gemeinsam Lösungen finden.
Falls es doch keine gemeinsame Zukunft gibt, sollte dies auch klar durchgezogen werden. In manchen Fällen hilft es, vorher noch einmal etwas Abstand zu nehmen: ein Wochenende bei den Eltern oder einmal mit Freunden wegfahren. Aber der Partner sollte nicht schon Wochen vorher spüren, dass etwas nicht stimmt, das wäre nicht fair und geht an die Psyche.
Sobald der Entscheidung feststeht, sollte aber eine klare Linie gezogen werden. Sonst wird man auf Dauer nur noch unglücklicher.

3. Sei ehrlich, verletze den Partner aber nicht

Noch nie hat jemand Sätze wie „Es liegt nicht an dir, sondern an mir!“ geglaubt. Es gibt garantiert gute Gründe, die für die Trennung sprechen, sonst würde es nicht so weit kommen.
Aber denke immer daran – du hast deinen Partner zu einem anderen Zeitpunkt geliebt und solltest ihn jetzt beim Schluss machen nicht verletzen oder sogar zerstören wollen. Zeige ehrlich auf, was dich stört und was deine Gründe sind, damit dein Partner es nachvollziehen kann.
Die Gründe sollten schon vor der Trennung gut überlegt sein, damit man sich gut verpacken, aber nicht beschönigen, kann. Dies ist auch für die Zukunft wichtig, um eventuell an sich arbeiten zu können.

4. Es ist ausgesprochen – und was nun?

Der erste Reflex ist es nun vermutlich, den Partner zu trösten. Vermutlich kam das Schluss machen völlig überraschend und es fließen Tränen. Diese gilt es auch zu trocknen. Es ist gewiss schwierig die Person zu trösten, die man gerade verletzt hat.
Aber so schwer es im Anschluss auch fällt: ab einem bestimmten Zeitpunkt ist es Zeit aufzustehen und zu gehen. Zusätzlich ist es eine Hilfe, Freunde oder Familie des Ex-Partners zu informieren, damit diese nach dem Ex-Partner schauen.

5. Die eigene Sicherheit steht immer an erster Stelle

Schon im Voraus kann man bestimmt ungefähr abschätzen, wie der Partner reagieren wird. Falls du vorher schon Angst hast, dass es eskaliert oder sogar zu Gewalt kommt, solltest du vorher schon bestimmte Maßnahmen ergreifen.
Informiere jemanden, der zum Beispiel draußen wartet oder um eine bestimmte Uhrzeit nach dir schaut. Falls die Angst vor möglicher Gewalt so groß sein sollte, ist in diesen Fällen vielleicht doch sogar eine Trennung am Telefon sinnvoller.

6. Nicht vom Gegenteil überzeugen lassen

Der Partner wird eventuell versuchen, dich vom Gegenteil zu überzeugen und stammelt Sätze wie „Du brauchst nur Zeit“ oder „Das meinst du doch bestimmt nicht so..“. Aber dein Entschluss sollte hier fest sein. Es wurde nun ausgesprochen und der Gedanke vom Schluss machen schwirrt schon lange in deinem Kopf.
Lass dich daher nicht überzeugen oder überreden und setze klare Botschaften dagegen.

7. Lass dich nicht erpressen

In vielen Fällen gibt es Partner, die dich erpressen wollen und zum Beispiel sogar mit Selbstmord drohen. Aber denke immer daran: Erpressung ist ein absolutes No-Go!
Sobald du dich erpressen lässt, geht die Taktik des Anderen perfekt auf und er weiß, wie er dich im Schach hält. Das macht die Beziehung auf Dauer nicht besser, sondern nur noch schlimmer. Es ist garantiert schwierig, solche Sätze zu hören, aber lass dich von ihnen nicht runterziehen.

8. Die Sache mit den gemeinsamen Sachen

Vor allem nach einer langen Beziehung häufen sich viele gemeinsame Dinge an. Die Frage beim Schluss machen ist nun, wohin mit all diesen Sachen?
Am besten überlegst du dir schon direkt vor dem Schluss machen, wie du es dir ungefähr wünschen würdest. Eine Liste anzufertigen kann hier helfen. Stelle den Partner nicht einfach vor vollendeten Tatsachen, er sollte auch noch mitreden dürfen.

9. Und Scheiß auf Freunde bleiben?

Eine Freundschaft nach dem Schluss machen ist schon möglich, aber in vielen Fällen funktioniert es dann doch nicht. Solch eine angebliche Freundschaft kann es für beide Parteien oft nur noch schwerer machen, da man mit der Sache nicht abschließen kann.
Daher wird geraten, erstmal auf Abstand zu gehen. Diese Zeit kann unterschiedlich lang dauern, das kommt immer ganz darauf an.
Auch zur Familie des Ex-Partners sollte man vielleicht erstmal Funkstille halten, auch wenn man sich mit diesen gut verstanden hat. Ein zu enger Kontakt wäre vermutlich nur unangenehm für den Ex-Partner.

10. Was du im Social Media beachten solltest

Heutzutage ist das auf Abstand gehen oft schwieriger, da auf den verschiedenen Social-Media-Kanälen ständig neue Informationen zum Ex-Partner zu finden sind. Sollte man hier also rigoros blockieren?
Ein abruptes Blockieren kommt aber oftmals wie ein Schlag ins Gesicht vor, daher ist dies nicht zu empfehlen. Es gibt hier auch andere Wege. Stell die Kanäle so ein, dass dir das Profil nicht mehr angezeigt wird. Auf diesem Weg musst du nicht mit ansehen, wie dein Ex-Partner vielleicht einen neuen Partner direkt nach dem Schluss machen kennengelernt hat oder ähnliches.